Welten eines Lebens

Mein Buch „Welten eines Lebens“ ist im novum Verlag erschienen.

Das Buch

Welten eines Lebens

Vom Virologen zum Mahner für Demokratie

In seinem Essay „Welten eines Lebens – Vom Virologen zum Mahner für Demokratie“ positioniert sich der Virologe Dr. med. Ulrich Schilt zu den viralen digitalen Tendenzen der Moderne. Mit Bezug auf das Internet und dessen User reflektiert er über geistige Freiheit im Sinne Kants, die Unterschiede zwischen digitaler und menschlicher Intelligenz und die Bedrohungen durch unregulierte Tech-Giganten. Dabei kommt ihm seine Expertise in Bezug auf Viren zugute: Diese weisen mit ihrer Ausrichtung auf exponentielle Vermehrung erstaunliche Parallelen zu digitalen Algorithmen auf, die die digitale Welt in Form der sogenannten künstlichen Intelligenz zu dominieren beginnen. Aus dem Vorwort: In jungen Jahren setzte ich mich mit der herrschenden Meinung zur Arbeitsmoral in der Schweiz auseinander. Kurz gefasst galt die Auffassung: Zu Beginn der Karriere arbeiten wir für die anderen, dann für uns und gegen Ende lassen wir die anderen für uns schuften. Mit dreiundachtzig Jahren habe ich den Mut, mein Tun und Lassen im Licht einer solchen Lebensphilosophie näher zu betrachten. Konfrontiert mit dem digitalen Zeitalter möchte ich gleichzeitig die natürliche Intelligenz zu Wort kommen lassen. Ich meine, mit der Überflutung durch KI kommt dem Bewusstsein, Bewusstwerden und Bewusstmachen wie eh und je eine fundamentale Bedeutung zu. Wissen, ohne selbständig darüber nachdenken zu wollen, generiert potenziell gefährliches Halbwissen. Ich will mir bewusst werden, was uns als denkende Lebewesen zum Menschen macht.

Buch Vorschau

Dr. med. Ulrich Schilt

Ulrich Schilt wurde 1942 in Bern geboren, aufgewachsen in Thun. Nach der Matura studierte er Humanmedizin an der Universität Bern und schloss mit dem Arztdiplom ab. Parallel zu seiner Ausbildung betrieb er intensiv Sport und war Mitglied der Schweizer Nationalmannschaft im 400-Meter-Lauf. Für die Olympischen Spiele 1972 in München wurde er zum Teamarzt berufen. In den 1970er Jahren spezialisierte Schilt sich auf Virologie. 1978 wurde er Leiter der Virusdiagnostik an der Universität Bern. 1980/81 forschte er u.a. zusammen mit dem späteren Nobelpreisträger Prof. Dr. Doherty am Wistar Institut in Philadelphia, danach 1983 an Pasteur-Instituten in Afrika. Von 1986 bis 1991 nahm er an sämtlichen internationalen AIDS-Kongressen teil. Bis zu seinem Ruhestand war er als Spezialist, CEO und zuletzt als Consultant in Laboren tätig. Mit seiner Lebenspartnerin lebte er als Pensionär viele Jahre in der Türkei und genoss dort den intensiven Kontakt zur Natur.