Ein historischer Abenteuerroman mit biografischer Tiefe – inspiriert von wahren Begebenheiten. In „Schwarze Schafe in Chile“ verwebt Adriane Rinsche Vergangenheit und Gegenwart zwischen rauer Pampa, deutscher Auswanderung und persönlicher Spurensuche. Der junge Franz „Pancho“ Rinsche wird nach einem Fehltritt auf ein Frachtschiff nach Buenos Aires verbannt – der Beginn einer abenteuerlichen Selbstfindung. Vom Schiffsjungen zum Estanciero in Patagonien, vom Taugenichts zum Pionier, durch Wildnis und persönliche Abgründe. Parallel zeigt der Roman die deutsche Besiedlung Südchiles im 19. Jahrhundert, und Jahrzehnte später begibt sich die Autorin selbst auf Spurensuche in den Anden. Ein Buch über Mut, Scheitern, Neuanfang und die Suche nach dem eigenen Platz.
Adriane Rinsche wuchs in Deutschland auf und schloss dort 1977 ihr Studium der Anglistik und Philosophie ab. Nach einer 3-jährigen Tätigkeit als wissenschaftliche Assistentin an der Universität Münster im Fachbereich Anglistik mit Schwerpunkt Computerlinguistik und einer anschließenden Tätigkeit als Dozentin und Übersetzerin wissenschaftlicher Werke zog sie 1987 mit zwei kleinen Kindern nach London. Dort lehrte sie an der Kingston University und in mehreren multinationalen Unternehmen Deutsch als Fremdsprache. 1992 promovierte sie im neuen Fach Computerlinguistik. Danach bewährte sie sich als serielle Unternehmerin mit Firmen in London (Language Technology Centre Ltd und Agile Web Solutions Ltd) und Köln (Micado Innovation GmbH). Nach dem Verkauf der Londoner Firmen im Jahr 2015 lebt sie seit Ende 2016 in Davos, Schweiz. 2022 verkaufte sie das Kölner Unternehmen und widmet sich seitdem ihrer Familie, ihren Hobbys und dem Schreiben.