„Hummel, Hummel – Mors, Mors“ ist nicht nur eine in Hamburg gebräuchliche Grußformel, sondern ebenfalls der Titel des satirischen Lyrikbandes von Michael Hummel. In kurzen Gedichten nimmt uns der Autor mit in die Welt des Alltags und diese hat jede Menge Skurriles zu bieten. Da wird über den fehlenden Kuchen im Café geflucht, eine Kröte quakt wie Johann Wolfgang Goethe oder es wird über die Erweiterung des Horizonts durch Naturerlebnisse philosophiert. Und das Ganze immer gewürzt mit bissigem Humor. Da lohnt es sich doch auch mal, zwischen den Zeilen zu verweilen.
In einer antiken Pyramidenstadt im südamerikanischen Dschungel im Traum von einem toten Kannibalenkönig heimgesucht zu werden ist sicherlich nicht das, was Michael Hummel sich unter einem gelungenen Brasilienurlaub vorgestellt hat. Doch damit nicht genug, der Kannibale verlangt auch noch ein Opfer und verspricht Hummel im Gegenzug unendlichen Reichtum. Nun ja, das lässt Michael sich nicht zweimal sagen. Das ist nur der Anfang einer Reihe von spannenden Reiseabenteuern, von denen Hummel in diesen Geschichten berichtet. Augenzwinkernd nimmt er die Leserschaft mit auf zwei Reisen nach Brasilien, die nicht unbedingt nach Plan verlaufen. Dabei sind gefährliche Harpyien, skurrile Schamanen und besoffene Affen noch das geringste Problem. Denn während Michael noch in bester Gesellschaft einen erfrischenden Coco Loco am Strand von Recife genießt, warten beim nächsten Schnorchelausflug schon bunte Fisch-Wasserballette, verborgene Schätze und gefräßige Piranhas auf ihn. Begleiten Sie Michael Hummel auf diesen außergewöhnlichen Reisen und entdecken Sie traumhafte Panoramen, paradiesische Strände und bizarre Tiere. Diese spritzige Mischung aus Abenteuer, skurrilen Begegnungen und unvergesslichen Momenten ist perfekt für alle, die das Leben nicht ganz ernst nehmen möchten!
Michael Hummel wurde 1968 in Hameln geboren und ist der Rattenfängerstadt auch treu geblieben. Nach der Beendigung der Realschule hat er zwei Berufswege eingeschlagen, einmal als Betriebsschlosser, wo er 22 Jahre bei einem Bremsenhersteller arbeitete. Außerdem war er Fremdsprachenkorrespondent, wobei er Englisch und Spanisch fließend spricht. Er war zudem einige Jahre in der Information eines Krankenhauses tätig. Neben dem Lesen und Schreiben von Texten ist das Rennradfahren seine große Leidenschaft, vor allem, weil man hier in der Natur verweilen kann. Dazu passt auch sein weiteres Hobby, nämlich das Angeln, bei dem man ebenfalls stundenlang in voller Ruhe und Einträchtigkeit in der Natur sein kann.