Die kleine Bärin Leika lebt als einzige ihrer Art mit ihren Freunden, den anderen Waldtieren, in „ihrem Wald“ – einem begrenzten Territorium, in das noch nie ein Mensch seinen Fuß gesetzt hat. Das Zusammenleben der Tiere wird durch zwei wesentliche Gesetze bestimmt: zum einen nimmt sich jeder nur, was er zum Leben braucht, zum anderen stellt der Bach einen Ort des Friedens dar und darf von allen genutzt werden. Als plötzlich ein riesiger Braunbär, für Leika fremd und gleichzeitig vertraut, im Wald auftaucht, Leikas Vorräte zerstört und sich nicht an die Gesetze des Waldes hält, muss die kleine Bärin schweren Herzens aufbrechen, um noch genügend Futter vor dem langen (Winter)schlaf zu finden. Die Bärin begibt sich auf eine lange Reise zu einer Futterquelle, die sie und ihre Eltern einst passiert hatten, um letztendlich in Leikas wundervollem Wald sesshaft zu werden. Da dieser Ort den Kontakt zu Menschen nicht ausschließt, steckt er voller Gefahren für Leib und Leben der Bärin, aber auch voller Abenteuer, Freundschaften und Zusammenhalt. Bist auch du gespannt, was Leika alles erleben wird? Christina Drath möchte in ihrer ersten Veröffentlichung „Leika – die Regeln des Waldes“ – aus der Perspektive einer Bärin – ein besseres Zusammenleben von Wildtier und Mensch anregen. Eine wunderbare Vorlesegeschichte, aber auch zum Selber-Lesen – entzückend, mutig und voller Abenteuer.
Nach dem Abitur, auf dem zweiten Bildungsweg, schließt Christina Drath zunächst eine handwerkliche Ausbildung ab und arbeitet viele Jahre (bis heute) im Handwerk. Nach der Geburt ihres Sohnes im Jahr 2003 beginnt die Autorin 2006 ein Studium (Erziehungswissenschaft) an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen und beendet dieses als Diplom-Pädagogin im Jahr 2012. Seither teilt sich das Arbeitsleben von Christina Drath in pädagogische und handwerkliche und inzwischen schreibende Tätigkeiten.