Elke Elisabeth de Gloria schildert in spannenden Kurzgeschichten authentisch Erlebtes und damit den interessanten Alltag in Paraguay während ihres mehrjährigen Aufenthaltes in diesem uns fernen Land. Ein umfassendes Bildmaterial begleitet ihren Text und zeigt dem Leser die Schönheiten und den Alltag des Landes. Paraguay zeichnet sich durch eine einmalige, eine grandiose Natur aus. Dort findet man eine Vielfalt an tropischen Bäumen und Pflanzen sowie eine Blütenpracht das ganze Jahr über. Aber auch das geschäftige Treiben in den Städten, das tropische Klima bei Temperaturen über 40 Grad, schlechte Straßen, Polizeikontrollen und wild lebende Hunde gehören zu den prägenden Eindrücken dieses Landes. Und nicht zu vergessen die freundlichsten Menschen von Südamerika. Beeindruckende Fotos bebildern das aktuelle Leben in Paraguay, den Straßenverkauf, paraguayische Architektur und Künstler, die Hauptstadt Asuncion mit ihren Sehenswürdigkeiten und dem Stadtteil Chacarita, die Pilgerstadt Caacupe mit ihrer weltberühmten Basilica, das Kloster Marianela in Atyra und Umgebung, den Bildhauer Silvio Franco, den Holzkünstler Jose Escobar, den Reiter Rodrigo, die Cooperativa Friesland, die Yguazuwasserfälle mit dem angrenzenden Yguazu-Vogelpark. Ein Buch zu verstehen als Ermutigung, in Paraguay zu leben und zur Vorbereitung für Auswanderer und Langzeittouristen.
Elke Elisabeth de Gloria, geboren 1951 in Bischofsheim und ein neugieriger Geist, interessierte sich schon immer für andere Kulturen, Religionen und Sprachen. Und so verwundert es nicht, dass sie schon in der Schweiz, Portugal, auf den Azoren, in Spanien und drei Jahre in Paraguay lebte. Sie plante, in die Republik Altai auszuwandern, um dort ein Holzhaus zu bauen und um in unberührter Natur zu leben und begann, autodidaktisch Russisch zu lernen. Eines Tages wurden die Grenzen nach Russland geschlossen und sie landete in Paraguay, einem Land, in dem sie nie leben wollte, aber mehr als positiv von ihm überrascht wurde. Ihr Leben besteht aus Experimenten, sagt die ehemalige Sozialpädagogin von sich selbst. Der Islam soll ihre nächste Herausforderung werden: „Vielleicht ist die Türkei das Land, in dem ich mein Haus bauen werde.“