Oft schlägt man in der Früh die Zeitung auf und fragt sich selbst: „Was soll denn noch alles daherkommen?“ Für manche scheinen die Aussichten der Welt düster zu sein, doch was wäre, wenn man ihnen eine Prise Satire beimischt? Man muss nicht immer alles todernst nehmen, denn mit Humor lässt es sich viel leichter leben – vor allem mit satirischen Gedichten. Denn ja, wir sitzen alle im selben Boot, doch anstatt es zum Sinken zu bringen, könnten wir auch einfach mal versuchen, darüber zu lachen. Das ändert vielleicht nicht den Lauf der Welt, aber es macht den einen oder anderen Tag ein Stückchen gelassener.
Alexander Bröstl, 1953 im slowakischen Košice geboren, studierte in den 1970er-Jahren Rechtswissenschaften. Dieser Weg führte ihn nicht nur an verschiedene Orte – zuerst nach Shanghai, später nach Heidelberg –, sondern auch in unterschiedliche berufliche Rollen. Er war unter anderem als Verfassungsrichter und Professor tätig und veröffentlichte in dieser Zeit zahlreiche Fachartikel und Studien. Daneben widmete er sich aber ebenso dem Schreiben von satirischen Büchern. Lesen und Schreiben gehören zu seinen größten Leidenschaften, ergänzt durch seine Freude am Laufen und Reisen. Jung halten ihn seine zwei Kinder und drei Enkelkinder.